Crowdfunding 2.0 – Was können wir besser machen?

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Christian
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Crowdfunding 2.0 – Was können wir besser machen?

Beitragvon Christian » 12.03.2014, 15:30

Der Diskussions-Thread zu folgender News:

Wer den Hobbymarkt in den letzten Jahren ein wenig verfolgte, kam früher oder später auch mit dem Phänomen des Crowdfundings in Berührung. Egal ob via Kickstarter, Indiegogo, Startnext oder eine der vielen anderen Plattformen, selbst etablierte Firmen greifen mittlerweile auf die Möglichkeit einer gemeinsamen Projektfinanzierung zurück.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Auf Seite der Verleger und Künstler lässt sich durch eine gut durchgeführte Crowdfunding-Kampagne das wirtschaftliche Risiko deutlich senken und der potentielle Erfolg besser abschätzen. Letzteres entscheidet dann wiederum darüber, ob man sich überhaupt näher mit einem Projekt befassen möchte/kann. Auf der Seite der Kunden und Fans, wird man intensiver mit in die Projektentwicklung einbezogen, erhält exklusive Produkte und Gimmicks und macht das Produkt schlussendlich auch ein Stück weit zu seinem eigenen Produkt.

Es gibt natürlich auch Nachteile. Einer dieser Nachteile ist, dass man in der Regel tatsächlich ein Investor und kein Kunde ist und damit ein deutliches Risiko trägt. Wird das Projekt aufgegeben, ist das Geld üblicherweise weg. Ändern sich die Inhalte des Projekts, erhalte ich am Ende ein Produkt für das ich vielleicht gar kein Geld bereitstellen wollte.
Für Prometheus Games haben wir bislang zwei Fanfinanzierungen durchgeführt, einmal für das Setting Hellfrost und einmal für die Überarbeitung und Neuauflage der Savage-Worlds-Grundregeln. Dabei haben wir uns bemüht, das Risiko für die Teilnehmer der Finanzierungen zu minimieren und aus Investoren Kunden zu machen. Würde ein Projekt aufgegeben werden, würden die Kunden ihr Geld zurückerhalten. Beide Finanzierungen waren erfolgreicher als wir es zunächst erwartet hatten, dennoch lief schon während der Finanzierungsphasen nicht alles so rund, wie wir es gerne gehabt hätten.

Da wir auch künftig nicht auf das Mittel der gemeinsamen Vorfinanzierung verzichten aber eben künftige Finanzierungskampagnen besser machen möchten, laden wir euch hiermit ein, das Thema einmal ganz kritisch und konstruktiv mit uns zu diskutieren. Was erwartet ihr von einem gemeinsamen Finanzierungsprojekt? Wie weit müssen die jeweiligen Produkte fertiggestellt sein? Was sind akzeptable Wartezeiten zwischen dem Abschluss der Finanzierung und dem Release des Produktes? Was sind eure bevorzugten Newskanäle? Welche Form von Gimmicks findet ihr besonders toll? Habt ihr lieber kostenloses Spielmaterial oder lieber „Zeug“ in Form von Tassen, Würfeln etc.? Müssen diese Gimmicks exklusiv sein?

Wir freuen uns, und hoffen vor allen Dingen, auf euer zahlreiches Feedback. Am liebsten wäre es uns, wenn ihr das Thema mit uns auf unserer Facebookseite, auf Google+ oder in unserem Forum diskutiert.

Bleibt savage!
Christian
Christian Loewenthal - Inhaber und Autor bei PG

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