Doppelschuß

Fragen und Diskussionen zu Regeln
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Zornhau
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Re: Doppelschuß

Beitrag von Zornhau » 12.05.2009, 21:04

Heretic hat geschrieben:Wo ist das Problem, wenn Automatikwaffen bei SW auch einen DoubleTap machen könnten?
Das sehe ich als eine legitime Auslegung der Regeln an. Kein Problem.

Man kann sie strikt auslegen und sagen, daß Waffen mit Automatik als Eigenschaft eben NUR Einzelschuß und Vollautomatisch feuern können (steht noch Salve daneben, dann können sie einen 3er-Feuerstoß abgeben), aber eben NICHT das Doppel-Schuß-Manöver von Halbautomatischen Waffen zulassen.

Oder man legt es so aus, daß die Automatik-Waffen im Einzelschußmodus effektiv wie Halbautomatische feuern, was das Doppelschuß-Manöver ganz normal als Option zuläßt.
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Bernd
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Re: Doppelschuß

Beitrag von Bernd » 15.05.2009, 11:37

Ich hab das ganze, wie die Regeln meiner Meinung nach zu lesen sind (mit Zitaten von Clint) noch mal hier in meinem Blog dargelegt.

Und noch was: Es gibt gar keine Namensverwechslung mit dem Manöver und dem Talent. Das eine ist nämlich "Doppel-Schuss" und das andere "Doppelschuss". :lol:
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ShadowtC
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Re: Doppelschuß

Beitrag von ShadowtC » 25.05.2009, 11:32

Was die Anzahl der vierschiedenen Wörter im Englischen und Deutschen angeht kann man kaum sagen welche Sprache mehr Wörter hat.
In der Schule hatte unser Englisch-Lehrer mal Karten mitgebracht auf denen "Fakten" abgedruckt waren, da war die Rede davon das Deutsch "nur" ca 150.000 Wörter hätte, Englisch dagegen ca 850.000 Wörter.... das lass ich mal dahingestellt.

In dieser Quelle (http://www.konservativ.de/sprache/voigt1.htm) wird gut erläutert wie schwierig es ist Wörter zu "zählen". Da ist die Rede das Deutsch zusammengenommen ca 400.000-800.000 Wörter hat, schon der Unterschied zwischen min. und max. zeigt das es nahezu unmöglich ist eine Zahl festzulegen.

Wenn man Deutsch und Englisch vergleicht bleibt jedoch ein Fakt bestehen, unsere (die Deutsche) Gramatik ist erheblich flexibler und eindeutiger als die Englische....

Wo wir im Deutschen 2 Wörter einfach zu einem Begriff zusammenfügen könne (z.B. Gefahr und Gut von Güter zu Gefahrgut), müssen die Briten bei "dangerous goods" bleiben. Daher ist die deutsche Sprache an sich erheblich präzieser als die englische und wäre beinahe statt englisch zur internationalen Sprache geworden. Das hatte auch schon Tolkien gesagt (er sagte das im Zusammenhang mit der deutschen Version des Herrn der Ringe, diese sei präzisieser), der bekanntlich Sprachwissenschaftler war....

Meiner Meinung nach sollte man sich also erstmal sehr genau mit der eigenen Sprache beschäftigen bevor man behauptet eine andere Sprache wäre besser. Und nur weil sich etwas "fremdes" anderes anhört also ungewohnter ist, heißt es nicht das es auch cooler ist.
Ich versuche in meinem Sprachgebrauch keine Anglizismen zu nutzen, denn unsere Sprache ist Vielfältig und Ausdrucksstark und ich benötige keine anderen Ausdrücke um mich zu verständigen. Das betrifft natürlich nicht die Wörter die eingedeutscht wurden weil der entsprechende Gegenstand eben eine Erfindung mit englischem Namen ist....
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Master Li
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Re: Doppelschuß

Beitrag von Master Li » 26.05.2009, 05:49

ShadowtC hat geschrieben:Daher ist die deutsche Sprache an sich erheblich präzieser als die englische und wäre beinahe statt englisch zur internationalen Sprache geworden.
Da will ich auch mal etwas klugscheißen ;)

Falls Du sie Wahl zur Amtssprache der USA meinst, dann ist das ganze ein Mythos, der so nicht stimmt. Hier ist ein netter Artikel dazu: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfis ... 57,00.html

Ansonsten gebe ich Dir recht.
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Re: Doppelschuß

Beitrag von ShadowtC » 26.05.2009, 23:54

Nein das meine ich nicht.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde nach meinem Wissen international (welches damals wohl die großen Industriestaaten gewesen sein dürften) abgestimmt welche Sprache als "Internationale Spache" in Frage kommen würde, Esperanto war im Gespräch, Französisch (ist jetzt die Sprache der Politik), Englisch, Spanisch und Deutsch.

Deutsch war mit Englisch, soweit ich weiß, fast gleichauf, wegen der präziseren Formulierungen, was für Verträge ja nicht unerheblich ist. Aber Englisch hat dann wegen der leichteren Gramatik und der größeren Verbreitung gewonnen.

Wie gesagt, ich kann dafür jetzt keine Quelle nennen, hab auch keine Lust zu suchen :wink: , ist für mich aber irgendwo plausiebel.
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