Von Christian L. Am Juni - 11 - 2018 Kommentare deaktiviert für Prometheus Games – Wir waren auf dem Nordcon (ein kleiner Rückblick)

Am vergangen Wochenende fand in Hamburg die jährliche NordCon statt, und zwar zum 22. Mal. Mit einem großen Außenbereich für Larper, einer großen Anzahl Rollenspielverlage, einer beeindruckenden Tabletop-Halle, mehreren Händlern, Künstlern, Indie-Autoren, Selfpublishern, zig Demorunden, Workshops und, und, und, bietet die Con dem Nerdherz eigentlich alles, was es braucht.

Nicht zu vergessen natürlich: Die Verleihung des Deutschen Rollenspielpreises im Rahmen der Abschlussveranstaltung. 😉

Die NordCon hat im Grunde nur einen Mangel: Sie liegt ein wenig zu weit weg. Die Anfahrt gestaltete sich dann dementsprechend langwierig für uns. Normalerweise schaffen wir die Strecke Duisburg–Hamburg in unter vier Stunden, diesmal haben wir jedoch rund sechs Stunden gebraucht. Wer auch immer die Baustellen auf der A1 und die Verkehrsführung plant, will die Stadt offensichtlich vom Rest des Landes abschneiden. Da wir für die Strecke aber auch schon mal über sieben Stunden gebraucht haben, focht uns das nicht an. Kurz vor 20 Uhr trafen wir dann gut gelaunt auf dem Gelände ein, praktisch zeitgleich mit Ulisses und System Matters.

Wer die NordCon kennt, weiß, dass es am Freitag eher gemächlich zugeht. So war der Aufbau dann auch rasch erledigt und wir konnten nebenbei die ersten Fans, alte Bekannte und unsere Standnachbarn begrüßen. Unser Stand befand sich in einem der Zelte auf dem Außengelände, gemeinsam mit System Matters und der Brettspielkiste, was, wie ich finde, ein echt schöne Konstellation war.

Der Samstag begann mit schönem Wetter (das sich mehr oder weniger auch über die Con hinweg hielt) und so ab 12 Uhr wurde es auch ordentlich voll. Die Symbaroum- und Nova-Spielrunden waren alle ausgebucht, wir hatten viele tolle Gespräche und die Stimmung im Zelt war fantastisch. Irgendwann haben wir die Zeltwände hochgerollt, da es doch allmählich warm wurde, und wurden dadurch nochmal deutlich sichtbarer – jedenfalls nahm der Besucherstrom gefühlt nochmal zu.

 

Recht früh am Morgen hatte ich ein längeres Gespräch mit Jörg Dee, einem unserer Elyrion-Backer, der mir einmal persönlich sagen wollte, warum er so enttäuscht ist. Wir konnten das Problem vor Ort natürlich nicht lösen, aber ich glaube, wir sind beide mit einem guten Gefühl daraus hervorgegangen. Ich werde auf das Thema aber nochmal in einem eigenen Artikel eingehen, weil es dazu auch Neuigkeiten gibt.

Gegen Mittag durfte ich dann an dem tollen Workshop von Sonja Rüther und Tom Finn zum Thema Exposé schreiben teilnehmen. Durch das Gespräch mit Jörg war ich gedanklich noch ein wenig abgelenkt, aber Tom „the fucking“ Finn (Zitat von Lena, nicht von mir ;)) ist einfach ein Rampenschwein und versteht es, die Aufmerksamkeit aufs Thema zu lenken. Wenn ihr euch für Themen rund ums Schreiben interessiert, kann ich euch die Workshops der beiden nur empfehlen. Oder gleich das Seminar.

Der Sonntag war genauso toll wie der Samstag und es macht jetzt wenig Sinn, alles aufzuzählen. Dafür ist es einfach zu viel gewesen. Die Highlights waren, dass ich zwei unserer Feuerbringer endlich auch mal persönlich kennenlernen durfte, Mirco (Steamtinkerer) und ich nach einem vollen Jahr Aneinandervorbeirennen mal wieder persönlich geschnackt haben, und ich nun ganze fünf Varianten kenne, Symbaroum auszusprechen.

Die Krönung kam dann am Sonntagabend mit dem Rollenspielpreis, aber das wisst ihr ja bestimmt schon. 🙂

Alles in allem war es eine wirklich tolle Veranstaltung mit einem grandiosen Programm, einer noch grandioseren Orga, tollem Essen (das Catering ist einfach spitze), gutem Wetter und ganz viel guter Laune.

 

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