Von Christian L. Am Dezember - 24 - 2018 Kommentare deaktiviert für Dresden File: Status-Update

Hallo miteinander,

es ist mal wieder an der Zeit, euch Einblick in den Aktenstand zu gewähren. Dieser Blick fällt bedauerlicherweise erneut ernüchternd aus, aber es geht definitiv aufwärts.

Leider hat sich beim Layout von Band 2 das Problem mit den Charakterillustrationen in Kapitel 3 doch nicht so in Wohlgefallen aufgelöst, wie wir uns das ausgemalt hatten. Das bedeutet für uns nun in letzter Konsequenz, dass wir nochmal einen Batzen Geld auf das Problem werfen müssen – was verständlicherweise für einen kleinen Betrieb wie uns erst einmal im Cashflow eingeplant werden will. Wir sind tatsächlich zuversichtlich, das Problem schon in Bälde endgültig beheben zu können, dennoch wurde unsere Zeitplanung damit einmal mehr über den Haufen geworfen. Sprich: Die Druckfassung wird es im Dezember und damit im Jahr 2018 nicht mehr auf den Markt schaffen. Das ist euch mittlerweile natürlich auch klar. Für die finale PDF-Fassung peilen wir derzeit Ende Februar an. Die gedruckten Bücher sollten dann 8 Wochen später folgen.

Wir nutzen die unfreiwillig gewonnene Zeit, um noch einmal einen abgleichenden und korrigierenden Blick auf Band 1 zu werfen, welcher als eigentliches Grundregelwerk zweifelsohne die zusätzliche Aufmerksamkeit verdient.

Unterdessen haben wir bereits Designs für die Posterkarte Chicagos und den Würfelbecher erstellen lassen und auch die ersten Fallakten der Abenteuersammlung befinden sich nun in der Übersetzung. Der Charakterbogen, der die unverzichtbare Grundlage für die Charakterbogenblöcke bildet, steht bereits in unserem Download-Bereich zur Verfügung. Für das Münzset haben wir uns mit Drawlab einen zuverlässigen Partner ausgesucht, von deren Qualitätsarbeit wir uns schon auf der SPIEL persönlich überzeugen konnten. Momentan halten wir Ausschau nach aufregenden Farben für die Würfelsets – schließlich soll Harrys Feuer auch am Spieltisch einschlagen.

Das Projekt war für uns mit zahllosen Rückschlägen gespickt und so ziemlich jeder, der daran mitgewirkt hat, hat mindestens einmal einen Gedanken darauf verschwendet, ob es so etwas wie „Flüche“ wirklich geben mag. Uns ist durchaus bewusst, dass unsere „zwangsoptimistischen“ Aussagen wiederholt in versäumten Fristen resultierten und wir auf diese Weise viel Vertrauen verspielt haben, aber inzwischen befinden wir uns tatsächlich im Endspurt des unverhofften Marathons und das Ziel ist nicht mehr weit.

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