Der Wald des Radegast – Ein Erzählspiel im Brettspielformat

Hallo ihr Lieben, Armin hier! 

Dies ist der erste einer kleinen Serie von Artikeln, in welchen ich euch unser erstes Brettspiel – Der Wald des Radegast – ein wenig näherbringen möchte. Fangen wir mit den Grundlagen an:

Der Wald des Radegast, was macht dieses Spiel besonders?

Für mich macht es die Tatsache besonders, dass es ein wirkliches „Original“ ist. Dieses Spiel wurde von Ivan Rajkovic daheim und zusammen mit seinem damals acht Jahre alten Sohn entwickelt, und sechs Jahre ausschließlich daheim gespielt. Mit viel Herzblut hat Ivan sich bemüht, ein so unterhaltsames wie lehrreiches Spiel zu entwickeln, welches alte Märchen und Sagengestalten aus der slawischen Mythologie kindgerecht aufarbeitet und kleine Einzelgeschichten zu einem abenteuerlichen Ganzen verwebt. Es regt die Fantasie an, schafft Anreiz, eigene Geschichten und Ideen zu entwickeln und bietet obendrein die Gelegenheit, spielerisch mit Kindern über alltägliche und nicht ganz so alltägliche Themen ins Gespräch zu kommen.

Also ist es ein Kinderspiel?

Von meinen drei Proberunden, welche ich selbst daheim Spielen konnte, habe ich eine mit meiner ganzen Familie, eine mit einem erwachsenen Freund und eine nur mit meinem Sohn gespielt. Ich würde es als ein „kindgerechtes“ Spiel bezeichnen, aber nicht als ein „Kinderspiel“ in dem Sinne. Es ist ein narratives Märchenspiel eher mittlerer Komplexität. Durch die vielen unterschiedlichen Kartendecks, von denen die viele Karten zufällig gezogen, andere aber nur unter ganz bestimmten Umständen herausgesucht werden, erhält das Spiel eine faszinierende Dynamik, welche zum wiederholten Spiel einlädt, auch wenn die Geschichte des Grundspiels eigentlich dieselbe ist.

Es gibt also nur eine Geschichte?

Jain. Das Spiel basiert auf einer einzigen „Mission“, welche die Charaktere erfüllen sollen, und das Regelbuch ist darauf ausgelegt, diese eine Aufgabe zu bewältigen. Im Laufe der Kickstarter-Finanzierung sind allerdings noch weitere Missionen dazugekommen, welche nach dieser ersten gespielt werden können. Dabei ist das Grundprinzip so einfach, dass es ohne weiteres möglich ist, sich eigene Missionen zu erstellen und das Spiel somit auch neue Wendungen zu geben. Aber auch die Mission des Grundspiels bietet eine Menge Wiederspielwert, denn – wie es im Regelbuch auch heißt: „Der Wald des Radegast ist ein narratives Spiel über eine Reise, deren Verlauf über ihr eigentliches Ziel hinaus an Bedeutung gewinnt.“

So, das war es für heute von mir.
Beim nächsten Mal erzähle ich euch ein wenig zum Hintergrund des Settings, in welchem Der Wald des Radegast spielt, sowie über die bereits erwähnte Mission des Grundspiels.

Bis bald,
euer Armin

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